PPR-NEWS

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KW 42/2021

Wie wir mit einem Lächeln und dem richtigen Pullover durch den Herbst kommen: ein Loblied auf eine eigentliche ungeliebte Jahreszeit

Der Herbst ist da

Nun kann es niemand mehr leugnen: Die Temperaturen befinden sich unter 20 Grad, die Blätter verfärben sich in bunte Farben und die Tage werden immer kürzer. Der Herbst ist da. Nun, was bringt der Übergang in den Winter? Diese wechselhafte Jahreszeit bietet vielseitiges Wetter: Von strahlendem Sonnenschein an den goldenen Tagen über anhaltenden Starkregen bis hin zu regelrechten Stürmen sind viele Szenarien möglich. Wochenlang sorglos ohne Regenjacke aus dem Haus zu gehen, erfordert Mut und auch der morgendliche Blick aufs Thermometer wird zunehmend Teil des Alltags. Die Grillzeit und das bis in die Nacht lange draußen sitzen, neigt sich ebenfalls dem Ende zu. Die Natur igelt sich ein, man sieht deutlich weniger Tiere als noch vor einem Monat und wenn, dann sind sie emsig auf der Nahrungssuche, um für die kalte Jahreszeit gewappnet zu sein. Sie bereitet sich vor auf den Schnee und das Eis. Es wird langsam still. 

Wie wir unser Lächeln nicht verlieren  

Wer das liest, kann sich durchaus niedergeschlagen fühlen. Allerdings gibt es dafür keinen Grund. Denn auch, wenn es stiller und kälter wird, hat der Herbst viel zu bieten. Keine andere Jahreszeit lädt so sehr zu Waldspaziergängen ein. Die frische kühle Luft und Bäume, die in allen Farben strahlen, bieten eine wunderschöne Umgebung, um sich eine Zeit lang vom Alltag auszuruhen. Das Wetter sollte dabei eine untergeordnete Rolle spielen. Nicht nur der Norden weiß, schlechtes Wetter gibt es nicht, nur die falsche Kleidung. Drachensteigen lassen und Kastaniensammeln mögen zwar Klischees sein, sind aber gerade mit Kindern und Enkelkindern immer wieder ein Vergnügen. Selbst wenn die Grill-Zeit sich dem Ende neigt, beginnen nun die Spieleabende mit Freunden und die Filmeabende, für die das Wetter im Sommer zu schön war. In netter Gesellschaft ist jeder Herbsttag ein Event. Und die liegengebliebenen Bücher, für die im Sommer keine Zeit blieb, können nun an Regentagen endlich gelesen werden. Die vielen schönen Facetten des Herbstes bieten für Niedergeschlagenheit keinen Platz, wenn man sie erkennt.

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