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KW 25/2021

Reisen in Zeiten der Pandemie: Wie wir mit vielen Stellen kommunizieren müssen, damit der Urlaub gelingt

Sommer, Sonne, Sonnenschein

Das ist wohl das Ziel, das sich alle Sommerurlauber wünschen. Normalerweise gibt es zahlreiche Orte, die diesen Wunsch wahr werden lassen. Das Urlaubsziel wird ausgesucht, die Fahrt gebucht und die Reise kann beginnen. Doch seit letztem Jahr gelten andere Regeln. Die Pandemie hat dafür gesorgt, dass viele Länder zu Risikogebieten wurden und die Einreise dorthin stark reglementiert oder ganz verboten wurde. Als dann die Bundesregierung ankündigte, Urlauberinnen und Urlauber aus Risikogebieten nicht wieder zurückzuholen, falls die Länder ihre Grenzen schließen, fiel gerade der Auslandstourismus in einen vorzeitigen Winterschlaf. Immerhin waren Urlaube innerhalb Deutschlands teilweise noch möglich. 2020 waren sämtliche Campingplätze überlaufen und die Wohnwagenverkäufe schossen in die Höhe. Menschen, die sonst eine Pauschalreise ins Ausland gebucht hätten, lagen nun an den Stränden von Nord- und Ostsee. Bis die Regierung auch den Tourismus hierzulande weitestgehend stoppte. Ab Mai 2021 begannen die Diskussionen, die Regeln wieder zu lockern und Reisen und Urlaube sowohl im In- als auch im Ausland wieder möglich zu machen.

Erst die Recherche, dann der Urlaub

Die gute Nachricht lautet, dass der Urlaub in vielen Ländern wieder möglich ist. Jedoch gelten weiterhin länderspezifische Reisewarnungen und -bestimmungen. Es gilt, sich zu informieren. Doch wo? Die offizielle Seite der Bundesregierung stellt aktuelle Informationen für Reisende und Pendler zur Verfügung. Einreisende nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet sind etwa verpflichtet, die digitale Einreiseanmeldung auszufüllen. Für Virusvariantengebiete gelten strengere Vorschriften. Aufschluss über die Reisebeschränkungen der Länder gibt die Reise-App „Sicher Reisen“. Bei Reisen innerhalb der EU stellt die Website der EU-Kommission Informationen bereit. Welche Länder aktuell als Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet eingestuft sind, verrät die Liste des Robert Koch-Instituts. Weitere Informationen zu den erleichterten Reisen ab dem 1. Juli gibt es wiederum bei Auswärtigen Amt. Und es kann sicherlich nicht schade, beim Reiseanbieter oder Hotel nach besonderen Regeln zu schauen. Bevor die Erholung ansteht, ist also etwas Arbeit notwendig. Aber dafür lohnt sich der Urlaub umso mehr.

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