PPR-NEWS

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KW 15/2019

Wie fast jeder Angestellter heute zu einem Markenbotschafter seines Unternehmens geworden ist – zum Guten wie zum Schlechten

Potenzial im eigenen Haus

Für den Erfolg eines Unternehmens sind nicht mehr nur Qualität und Bekanntheit ausschlaggebend. Denn in Zeiten digitaler Transformation ist es für Unternehmen entscheidend, nach innen und außen ein klares Bild abzugeben, so das Fachportal marconomy. Glaubwürdigkeit ist hier das Stichwort. Und glaubwürdig ist, was erlebt wird. Es bedarf Fürsprecher, die hinter der Unternehmensmarke stehen, über das Unternehmen kommunizieren und einen guten Ruf verbreiten. Um sich in der überkommunizierten Welt sichtbar zu machen, brauchen Unternehmen sogenannte Markenbotschafter, heute immer häufiger als Influencer bekannt. Diese stehen hinter dem Unternehmen oder Produkt und teilen ihre Erfahrungen mit der Welt. Die Botschafter können zwar extern vom Unternehmen bezahlt werden, doch wie das Fachmagazin t3n schreibt, sitzen die besten Markenbotschafter im eigenen Unternehmen. Denn Mitarbeiter können, so das Handelsblatt, am besten und glaubwürdigsten vermitteln, wie attraktiv ein Arbeitgeber, Unternehmen oder Produkt wirklich ist.

Zwei Seiten der Medaille

Doch wie von selbst werden Angestellte heutzutage zu Markenbotschaftern. Gewollt oder ungewollt. Dass Mitarbeiter in ihrer Freizeit bei Freunden und Verwandten von ihrem Arbeitsplatz erzählen, ist nichts Neues. Doch heutzutage sind fast alle Menschen medial aktiv. Wird eine Meinung im Internet geteilt, kann diese schnell an Reichweite gewinnen. Für das Arbeitgeber-Markenbild können Mitarbeiter zu einer großen Chance werden, schreibt das Magazin Digitaler Mittelstand. Denn über soziale Netzwerke wie WhatsApp oder Instagram und Business-Netzwerke wie LinkedIn oder Xing können schnell und einfach positive Erlebnisse geteilt werden. Dies sorgt nicht nur für ein attraktives Arbeitgeberbild, sondern langfristig für Arbeitnehmerbindung. Doch auch Unstimmigkeiten werden schneller als zuvor von außen wahrgenommen, schreibt marconomy. Teilt ein Mitarbeiter demnach seinen Ärger im Netz öffentlich mit, verbreitet sich dieser Post so rasant wie nie zuvor. So stecken Chancen für Unternehmen in der Markenbildung durch Mitarbeiter, jedoch auch große Risiken. Diese dürfen nicht unterschätzt werden – und Sensibilisieren will gelernt sein.

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