PPR-NEWS

500

KW 07/2019

Die PPR Jubiläums-News

Die Nachricht der Woche und ganz am Ende ein Geschenk an Sie: Der 5. Februar 2009 markiert den Start des bis heute wöchentlich erscheinenden Newsletters: die PPR-News. Zehn Jahre und insgesamt 500 Wochen später dürfen wir Ihnen nun die 500. Ausgabe der PPR-News präsentieren. Eine Auswahl können Sie auf unserer Website oder im eigens dafür erschienenen Buch nachlesen. Zum Jubiläum dreht sich die heutige Ausgabe um menschliche Nähe und die Geschichte des Newsletters. Das Team von PPR Hamburg bedankt sich für Ihre Treue und wünscht viel Freude beim Lesen!

Die menschliche Nähe ist das Einzige, was am Ende zählt

Liebe und Freundschaft gelten romantisiert oft als rein oder bedingungslos. Der Ursprung der menschlichen Nähe liegt aber weniger in der Romantik als vielmehr in der gemeinsamen Fürsorge für den Nachwuchs, erklärte der Evolutionsbiologe Karl Grammer in einem Interview mit Cicero. Liebe oder zwischenmenschliche Beziehungen generell beruhen auf einem evolutionsbiologischen Vorteil. Nach dem Begründer der bedeutsamen Evolutionstheorie, Charles Darwin, wären die gelungenen menschlichen Beziehungen demnach ein glücklicher Zufall, häufig fast nur ein Unfall, auf jeden Fall kaum zu steuern. Darwin beschreibt die Entwicklung der Menschheit und aller Säugetiere durchaus unromantisch als einen gnadenlosen Überlebenskampf aller Lebewesen auf der Erde, die nur essen, trinken und gesund bleiben wollen. Zufällige genetische Mutationen rufen die wildesten Eigenschaften und größten Ungerechtigkeiten hervor, egal wie sich der einzelne Mensch abmüht. Sofern die Gen-Übertragung das Überleben erleichtert, verbreiten sie sich häufiger und, so die knallharte Theorie Darwins, rotten die abgehängte Konkurrenz langsam, aber stetig aus. Tödliche Krallen sind äußerlich sichtbare Produkte der Evolution. Gefühle wie Angst, Rage, Geborgenheit oder der Wunsch nach wärmender Nähe sind unsichtbar. Laut der Evolutionstheorie herrscht der Stärkste und Kompetitive, so die Ansicht des heutigen, nach Darwin Jahrhunderte später geborenen Neurobiologen Joachim Bauer im Interview mit GEO. Die Kooperation, Grundlage heutiger Demokratie, sei nur eine weitere Waffe im ständigen Überlebenskampf, sagt er. Gleichwohl stellt Bauer diese Denkweise vor allem auf den Kopf und sieht Menschen heute in einem gemeinschaftlichen Verhalten verbunden. Welche biologische, chemische oder soziale Herkunft die Sehnsucht des Menschen nach Nähe auch haben mag, Fakt ist, dass die meisten Menschen Nähe suchen und unablässig brauchen. So ist das Bedürfnis nach Nähe genau das: ein Bedürfnis und zwar ein schönes.

Was hat Nähe nun mit den 500. News zu tun?

In einer modernen Kommunikationsfirma wie PPR Hamburg ist menschliche Nähe der wichtigste Baustein für ein Haus von Erfolg und Stabilität. Erst durch die passende Kommunikation entsteht langfristig eine wirklich lebendige Beziehung. Kern jeder Beziehungspflege ist der regelmäßige Kontakt zueinander. Seit 2009 arbeiten mein Team und ich jede Woche motiviert an einer neuen Ausgabe der PPR-News, die wir seitdem wöchentlich an einen immer größer werdenden Verteiler versenden. So schicken wir immer donnerstags zum Nachmittag einen kleinen PPR-Hamburg-Gruß an knapp 1.700 Personen aus dem ehemaligen oder aktuellen persönlichen Umfeld. Dadurch bleiben wir in Kontakt mit den Personen, die wir nicht und die auch uns nicht aus den Augen verlieren wollen. Gerade deshalb haben die Regelmäßigkeit und Verlässlichkeit des Newsletters eine hohe Priorität bei uns. Die Entstehung der News jede Woche ist gelernt. Am Anfang besprechen meine Mitarbeiter und ich gemeinsam das Thema. Im Anschluss an die intensive Recherche verfasse ich mit einem Mitarbeiter einen Textentwurf und lasse ihn gegenlesen. Dieser Prozess wird so lange wiederholt, bis die Qualität des Textes alle meine Mitarbeiter und mich überzeugt und wir im Anschluss die News zum Versand vorbereiten. Trotz ihres Namens sind sie dabei weniger Nachrichten als Magazin: Wir verfolgen immer den Anspruch, die gewählten Themen faktisch gestützt in einem neuen Licht darzustellen und ihnen gegenüber einer nüchtern informativen Nachricht etwas mehr Farbe zu verleihen.

Wir halten Wort, dort, wo es nur irgendwie geht

Regelmäßige Kommunikation ohne glaubwürdigen Inhalt führt auf lange Sicht oft ins Leere – gerade im Zeitalter der Fake-News ein die Wirklichkeit verzerrendes Problem. Seit bereits 15 Jahren versprechen wir deshalb: »Wir halten Wort«. Nur auf dieser verpflichtenden Basis lässt sich gegenseitiges Vertrauen aufbauen, halten und vor allem kommunizieren. Mit vielen Menschen pflegen wir deshalb ein gutes Verhältnis, wann es nur geht. Sämtliche Empfänger der PPR-News sind uns persönlich bekannt. Auch unsere möglichst gute Buddy-Kultur ist ein Zeugnis dieser Grundhaltung. Diese beschreibt unsere freundschaftliche Nähe zu Kunden, Dienstleistern, Mitarbeitern, Bekannten sowie Freunden und steht, das darf ich als Hamburger nur heute einmal sagen, beispielhaft für eine einzigartige Unternehmenskultur. Wenn man so will, könnten die PPR-News als gewollte Mutation unserer Agentur bezeichnet werden, die uns im täglichen Großstadtdschungel gegenüber der Konkurrenz einen Vorteil verschafft, wohl wahr. Zu vielen Menschen und potenziellen Kunden pflegen wir so schon seit 500 Wochen den auch für die Eigen-PR wichtigen Kontakt. Gleichwohl ist es auch für mich und viele meiner Mitarbeiter ein Bedürfnis, in den Köpfen der Personen, ihren Erinnerungen und sogar bei manchen in ihrem Herzen bleiben zu dürfen, die unsere Standhaftigkeit und zumindest bis heute vorhandene Stabilität schätzen und unter anderem deshalb bei uns hoffentlich weiter bleiben wollen. Mit den PPR-News halten wir Wort – und das seit 500 Wochen.

Conclusio: In der Nähe bleiben, bitte

Wir versuchen weiterzumachen. Sie können uns in der 500. Woche helfen: Welche Themen möchten Sie beschrieben sehen? Bitte nennen Sie uns Ideen, Wünsche, Anregungen. Aus gegebenem Anlass eines durchaus bedeutenden Jubiläums für uns, vielleicht auch für Sie, verlosen wir fünf Exemplare der nächsten Edition von PPR Hamburg & Friends und den noch heute unveröffentlichten Roman von Rafael R. Pilsczek „Mai – ein junger Mann, der nicht zu halten war“... wenn Sie es weiterhin mögen, uns in Wort und Tat in kleiner und großer Nähe treu zu bleiben.

Senden Sie Ihre Ideen gerne an Nils Lassen (lassen@ppr-hamburg.de), die Verlosung endet am Freitag, 15. Februar 2019.

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