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KW 22/2018

Reisefieber: Warum wir Deutschen gern ins Ausland fahren, wohin und wie

Urlaub auch gerne im eigenen Land

Bald ist es wieder soweit: Die Sommerferien beginnen. Für viele Familien mit Kindern, die noch die Schule besuchen, beginnt nun die Zeit, in den Urlaub zu fahren. Doch auch außerhalb dieser Zeiten verreisen wir Deutschen gerne. 24 gesetzlich geregelte Mindesturlaubstage stehen uns hierfür zur Verfügung. Das sind bei einer »normalen« Fünftagewoche immerhin fünf bis sechs Wochen jährlich. Diese am Stück zu nehmen, ist jedoch in vielen Unternehmen unmöglich. Kurzurlaube, beispielsweise an verlängerten Wochenenden, führen viele Deutsche deswegen oftmals ins eigene Land. Das Meer im Norden und Berge im Süden laden zweifellos dazu ein. Doch auch wenn Deutschland durchaus schöne Ecken zu bieten hat, zieht es uns, wenn sich die Möglichkeit bietet, mindestens ebenso gerne ins Ausland. Egal ob Schwitzen in Spanien oder Pommes in den Niederlanden - für die Gelegenheit, zwischen Arbeitstrott und Familienalltag etwas Neues und Besonderes zu erleben, nehmen wir mit Freuden auch weitere Strecken auf uns.

Umweltschonend reisen

Ehemals beliebte Reiseziele wie Tunesien, Ägypten oder die Türkei haben jedoch in letzter Zeit stark an Popularität abgenommen. Wegen politischer Unruhen zogen Orte wie diese im vergangenen Jahr deutlich weniger Urlauber aus Deutschland an. Griechenland hingegen wird momentan ein immer begehrteres Urlaubsziel der Deutschen. Doch egal wohin es uns auch zieht: Die meisten Reisen außerhalb Deutschlands unternehmen wir mit dem Flugzeug. Aber auch diejenigen, die lieber am Boden bleiben, müssen nicht auf ihren Urlaub verzichten: Wer lieber mit Bus, Bahn oder Fähre reist, wird sicherlich fündig werden. So eine Zugfahrt kann gewiss auch ein schönes Abenteuer sein und ist zudem noch umweltfreundlicher. Da sich gerade bei einer Fernreise ein Flug jedoch kaum vermeiden lässt, können sich Urlauber um Schadenskompensation bemühen. Dazu lässt man den CO2-Wert seiner Flugreise in einen Geldwert umrechnen, den man dann wiederum in klimanützliche Projekte investiert. So kann man sich ohne schlechtes Gewissen auf seinen nächsten Urlaub freuen!

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