PPR-NEWS

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KW 13/2018

Was ist besser: Als Unternehmer als Frontmann in der Öffentlichkeit zu sein oder als Unternehmen selbst? Eine moderne Analyse

Das Für und Wider des Mirko Kaminski

Mirko Kaminski wurde 1971 auf der Ostseeinsel Fehmarn geboren. Nach dem Universitätsabschluss in Kiel arbeitete er unter anderem als Redakteur und Morning-Show Produzent bei »Radio Schleswig-Holstein« und ist nun der stolze Inhaber der Kommunikationsagentur »achtung!«. Während viele Unternehmer dieser Tage die Kameras scheuen, versteht es Kaminski, sich gekonnt in Szene zu setzen. In einem Interview beschreibt er sich als leidenschaftlicher Angler, spricht von seinem Sohn und der Familie. Auf Facebook postet er reichlich Bilder – sei es von ihm beim Skifahren oder vom letzten Frühstück. Auch ist er in zahlreichen weiteren sozialen Netzwerken wie Pinterest oder Instagram vertreten und betreibt sogar einen eigenen YouTube-Kanal. Er ist als Gesicht der Firma ständig präsent und macht vieles selber. Doch was passiert, wenn Mirko Kaminski einmal ausfällt?

Das Gegenmodell: fischerAppelt   

Ganz anders hingegen wird bei der Content-Marketing- und PR-Agentur »fischerAppelt« gearbeitet. Von den beiden Brüdern und Gründern Andreas und Bernhard Fischer-Appelt ist kaum etwas zu sehen oder zu hören. Sie halten sich im Hintergrund und auch dies scheint zu funktionieren. Bereits beim Blick auf die Website wird deutlich: Es handelt sich um eine frische, moderne Agentur mit Mitarbeitern, die lieben, was sie tun. Als Unternehmer als Frontmann in der Öffentlichkeit zu stehen, ist also kein Muss. Eine Firma kann auch unabhängig von Einzelpersonen laufen. Jedoch kann auch das Repräsentieren eines Unternehmens durch eine Person, wie beispielsweise den Inhaber, durchaus von Vorteil sein. Er oder sie bestimmt die Außenwirkung der Firma maßgeblich mit und ein sympathischer CEO kann gewiss für ein sympathisches Unternehmen sprechen. Letztlich sind es zwei verschiedene Konzepte, die gleichermaßen erfolgversprechend sein können.

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