PPR-NEWS

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KW 32/2016

Die Kunst zu kommunizieren – Oder durch Kunst kommunizieren? Wie Kreativität neue Türen in der Kommunikationswelt öffnet

Erfolgreich ist, wer kreativ ist

Es kommt immer weniger darauf an, was wir sagen, und vielmehr darauf, wie wir es sagen. Die Präsentation eines Produkts, einer Aussage oder einer Person ist essentiell, wenn es darum geht, Aufmerksamkeit zu erlangen. Kunst und Kommunikation sind mittlerweile so weit zusammengerückt, dass sie kaum noch voneinander zu trennen sind – und trotzdem fragen sich noch viele, was Kommunikation mit Kunst oder Kreativität zu tun hat. Dabei ist sowohl beim Sprechen als auch beim Zuhören stets kreatives Denken gefragt. Sicherlich wollen wir in der Kommunikation in erster Linie eines: Informationsmaximierung. Um aus einem Gespräch das Maximum an Informationen zu ziehen, kann beispielsweise das »kreative Zuhören« ein sehr gutes Hilfsmittel sein: Man hört nicht nur das Gesagte, sondern erschließt sich darüber hinaus die Intentionen, Anliegen oder Standpunkte seines Gegenübers. Durch sensibles Nachfragen zeigt man nicht nur Interesse an der Person, sondern versetzt sich gleichzeitig in ihre Lage, was dazu führt, dass die Kommunikation nicht zu einer Einbahnstraße wird. Die Frage, die sich dem Sprecher dabei stets stellen sollte, ist: »Was könnte für meinen Gesprächspartner interessant oder relevant sein?« Kreativität beschränkt sich also keinesfalls nur auf die Künste, sondern ist vielmehr ein Kommunikationstool, das unbedingt genutzt werden sollte.

Dierker verbindet Kommunikation und Kunst auf einzigartige Weise

Dinge zu hinterfragen, Perspektivwechsel und Unvoreingenommenheit sind für kreative, effektive Kommunikation von großer Bedeutung. Künstlerisch tätig zu sein kann ein guter Katalysator für die Entwicklung eben dieser Fähigkeiten sein. Ein Paradebeispiel dafür, dass die Verbindung von Kommunikation und Kunst nicht nur funktioniert, sondern einen Mehrwert für Unternehmen bietet, ist Birgit Dierker. Bevor sie professionelle Künstlerin wurde und neben der Arbeit bereits begann, ihre eigenen Werke auszustellen, arbeitete sie lange als Managerin in einem Telekommunikationsunternehmen und wurde unter anderem in positiver Psychologie und kognitiver Verhaltenstherapie ausgebildet. In ihrem Atelier in Hamburg-Eppendorf bietet sie heute Coachings an, bei denen Manager, Führungskräfte oder generell Menschen in Situationen der Unsicherheit im Sinne der Kunst einen Perspektivwechsel erfahren können. Die Teilnehmer können dabei künstlerisch aktiv werden, sich Inspiration holen und neue Impulse gesetzt bekommen. Kommunikation, insbesondere kreatives Zuhören und Nachfragen, ist bei dieser Arbeit Kernthema und wird als Problemlösungsinstrument genutzt – dies wird auch als »Sokratischer Dialog« bezeichnet. Dadurch können alle unterschiedlichen Potenziale voll ausgeschöpft werden. Kunst und Kommunikation sind also mehr als kompatibel, sie ergänzen sich und fördern sich gegenseitig. Oder, wie Birgit Dierker die Beziehung beschreibt: »Die Künstlerin in mir sieht die Möglichkeiten, die Managerin in mir kann sie umsetzen.« Birgit Dierker gehört zu PPR Hamburg & friends. Wir kennen sie seit Jahren und können sie aus vielen guten Gründen empfehlen.

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