PPR-NEWS

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KW 19/2015

Aufstieg einer Ausnahme-Erscheinung

Aufstieg einer Ausnahme-Erscheinung

Wenn von Schrauben, Dübeln oder Nägeln die Rede ist, denkt man unwillkürlich ans Heimwerken. Gleichwohl wissen wenige, was alles im Stahl so steckt. 1945 von Adolf Würth mit dem Zweck, Schrauben zu verkaufen, gegründet, blickt die Würth-Gruppe heute auf eine rasante als auch äußerst imponierende Firmengeschichte zurück. Nach dem Tod des Gründers führten der Sohn und seine Ehefrau die Kleinstfirma fort. Nun hatte der Sohn eine Idee: Nicht die Handwerker sollten in seinen Eisenwarenladen kommen müssen. Nein, er würde im Handwagen zu ihnen fahren, um ihnen an ihrem Arbeitsplatz die Schrauben »anzudrehen«. 70 Jahre später, in 2015, nimmt die Würth-Gruppe in der Rangliste der 500 größten deutschen Firmenunternehmen nach Fachangaben den 13. Platz ein. Auch das Produktsortiment des Unternehmens hat einen merklichen Wandel erfahren. Ausgehend von Schrauben werden nun über 120.00 verschiedene Produkte vertrieben. Generell kann der weltweit führende Handelskonzern, der den Hauptgeschäftsanteil im Vertrieb von Befestigungs- und Montagematerial sowie Werkzeugen hat, mit Zahlen groß beeindrucken. Wünsche und Anforderungen von über drei Millionen Kunden weltweit werden von über 60.00 Mitarbeitern bearbeitet. Eine der Erfolgsgeschichten, die auch in Deutschland eher Seltenheitswert hat.

Nähe untereinander schafft Nähe zum Kunden

Würth hatte sich auf etwas spezialisiert, was so vorher nicht gab. Um die Wünsche seiner Kunden bestmöglich direkt zu erfüllen, setzte er auf einen hochklassigen Vertrieb durch Außendienstmitarbeiter. War die Würth-Gruppe auch mal von einer hohen Fluktuation unter den Vertrieblern betroffen, ist sie früh dazu übergegangen, für die Mitarbeiter Arbeitsanreize zu schaffen, die auf dem deutschen Arbeitsmarkt wohl beispiellos sind. So werden die ausländischen Filialen von den Mitarbeitern mit geplant, es gibt Gleitzeit ohne Zeiterfassungssystem, die Betriebsfeiern lassen andere erstklassige Abendveranstaltungen blass aussehen. Den Mitarbeitern wird allzeit hohes Vertrauen entgegen gebracht. Denn wer kann bei der nächsten Dinner–Party bei sich zu Hause schon behaupten, ein besonderes Gemälde über dem Sofa hängend von seiner Firma ausgeliehen zu haben. Auch das legendäre Würth Open-Air-Festival schweißt die Händler von Stahlprodukten zusammen. Die Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Führungskräften scheint zu stimmen, da Respekt und Nähe untereinander den richtigen Respekt und die richtige Nähe zum Kunden schafft. Wer Mitarbeiter richtig motiviert, der kann erfolgreich werden.

Thema der nächsten Woche: Wir wünschen allen Kunden, Partnern und Freunden einen schönen Feiertag am 14.Mai 2015. Am 21. Mai 2015 melden wir uns wie gewohnt wieder mit den nächsten PPR-News.

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